Unser Fernunterricht:
Live!
… aber man erspart sich den Weg zum Unterrichtsort,
Neuschnee ist kein Hinderungsgrund,
und die Fahrtkosten wären sowieso nicht von der Steuer absetzbar.
Hier ein paar Kriterien unserer "Unterrichtsmethode",
die eigentlich nichts anderes ist, als eine vollkommen natürliche,
selbstverständliche Vermittlung von Fähigkeiten.
Wir wollen Musik machen mit dem Instrument – oder unserer Stimme.
Der elementare musikalische Teil, die Fähigkeit, sich vorzustellen
„Was will ich eigentlich auf dem Instrument realisieren“ kommt normalerweise zu kurz.
Wir sprechen von der Erfahrung mit Unterricht, den wir selbst als Schüler
durchgemacht haben und von dem Zustand, in dem altgediente Schüler mit jahrelangem,
üblichem Unterricht "auf dem Buckel" heute vor uns stehen - mit fatalen Ergebnissen.
Schon aus dem Wissen, dass eine "Komposition" eben ein Zusammenwirken
der verschiedensten Elemente ist, ergibt sich die Möglichkeit viel effizienter zu üben.
Und wer eben am Tag nicht Stunden mit Üben verbringen will, hat die Wahl:
Auf eine untaugliche Fährte gesetzt mit dauerndem schlechten Gewissen,
trotz einigem Einsatz,
ohne erfreuliches Ergebnis
oder mit definitiven Vorgaben gezielt zum Erfolg!

Unsere Schüler
üben eben nicht "vor sich hin", sondern arbeiten, wie es übrigens auch
bei den (erfolgreichen) Sportlern üblich ist,
gezielt an der Verbesserung jedes einzelnen Bereichs.
Technik, Rhythmus, allgemeines Musikverständnis,
Eigenarten des jeweiligen Instruments,
Aufbau der Kompositionen, Improvisation...
Das ist ein weites Feld, da braucht man klare Vorgaben.
Natürlich kann sich ein Lehrer auch nach den Vorstellungen des Schülers ausrichten.
Das ist eine sehr angenehme Art des Unterrichtens.
Oberstes Gebot: Der Schüler darf nicht mit der Idee konfrontiert werden,
daß er selbst vielleicht nicht sein bester Lehrer ist.
Wir kennen beglückte Berichte etwa dieser Machart:
„Herr K. aus M. hat mir mit seinen Tips und Tricks sehr geholfen. Als ich mich zum Beispiel mitten in der Selbstoperation meiner Gallensteine befand, gab er mir den Hinweis, daß ich im Spiegel ja alles seitenverkehrt sehe. Daraufhin konnte ich die Operation tatsächlich an der Galle fortführen...“
Es ist problemlos, spült für einige Monate den Unterrichtsbeitrag in die Kasse,
und irgendwann heißt es:
"Außer Spesen nichts gewesen".
Wir wollen eine echte Alternative bieten: Viele, die lange "auf der Reise" waren,
sollen eine ernstzunehmende Gelegenheit bekommen, mit einem einsatzfreudigen,
kenntnisreichen Lehrer zusammen ihr Ziel zu erreichen.
Als wir mit Fernunterricht begannen und das ist inzwischen auch schon wieder 17 Jahre her
(ja, und wir haben auch alle paar Jahre gelesen von diesem oder jenem,
der mit einer unerhörten Neuerung aufwartete – dem Fernunterricht am Instrument!),
arbeiteten wir mit Audioaufnahmen, die besprochen wurden.
Das war möglich, weil es vorwiegend Schüler waren, die vor Ort schon Unterricht hatten
und dann diesen nach einem Umzug unter allen Umständen fortführen wollten.
Wir hatten also schon einen Eindruck, und ab und zu fand der Schüler auch die Gelegenheit,
wieder "live" vor Ort die eine oder andere Stunde zu nehmen.
Das ist natürlich keine Lösung für jemanden, dem man nie persönlich begegnet ist.
Dafür braucht es das nun glücklicherweise bei (fast) jedem angekommene Medium
video−conference.
Vielleicht genügt es zu hören, daß etwas nicht stimmt, aber es schadet auch nicht
zu sehen, woran es liegt.
Fertige "Kurse" zu versenden (mit der Möglichkeit, dann per e-mail nachzufragen
oder sich in sog. "Häufig-gestellten-Fragen Foren" selbst zu bedienen)
ist nicht unser Geschäft.
(Auch wenn es möglicherweise das Geheimnis
der wundersamen Geldvermehrung ist.)
Maßarbeit vom Schneider mit dem geübten Blick
oder
die Hose von der Stange?
(mit beigelegtem Faltblatt voller Erfahrungsberichte und Lösungsversuchen der Leidensgenossen:
„Warum mir die Schere beim Kürzen des Saums ausrutschte…")